Frühzeit
um 2000 v. Chr.
Die ältesten Spuren
Bei Ausgrabungen unterhalb der Fundament-Mauer der Kapelle wird ein frühmetallzeitliches Objekt gefunden — der älteste Beleg menschlicher Anwesenheit am Gut.
Familie & Geschichte
Seit dem 12. Jahrhundert ein Ort gelebter Tradition — heute geführt von der Familie Salomon.
1869
Familie Salomon
Familien-Geschichte mit Zukunft
1869 kauften unsere Urgroßeltern Franz und Elisabeth Salomon — Wein- und Salzhändler — den Hof. So richtig verliebt haben sich dann deren Sohn und Schwiegertochter Eva und Fritz Salomon in den malerischen Ort, seine Weinberge und die Landwirtschaft.
Seither ist die Geschichte unserer Familie eng mit Gut Oberstockstall verwoben. Heute führen die Brüder Matthias und Fritz den Hof — gelebte Tradition trifft auf frische Ideen.

Familie Salomon
Gut Oberstockstall
Die Salomons

Restaurant
Matthias lebt für das Restaurant. 2013 haben Elke und Matthias es übernommen und mit ihrer persönlichen Handschrift geprägt.

Weingut & Gästezimmer
Fritz brennt für Landwirtschaft und Weinbau und stellte den Hof auf Demeter um. Birgit zaubert das köstliche Bio-Frühstück und kümmert sich um die Gäste.

Gründerin Restaurant
Ihre Liebe zum guten Essen brachte 1987 das Restaurant hervor — aus dem Heurigen am Gut gewachsen.
Leidenschaft für die Vielfalt
Die Kombination von Landwirtschaft, Weinbau und Viehzucht war seit jeher die logische Bewirtschaftungsform des Hofes. Die Liebe zum guten Essen veranlasste Eva Salomon, einen Heurigen am Gut zu eröffnen — aus der einfachen kalten Küche wurde rasch ein Restaurant, das heute zu den besten des Landes zählt.
Kultur & Geschichte
Seit dem 12. Jahrhundert wird hier Wein gekeltert — und die Spuren reichen noch viel weiter zurück. Eine Reise durch fast vier Jahrtausende Gut Oberstockstall.
Frühzeit
um 2000 v. Chr.
Bei Ausgrabungen unterhalb der Fundament-Mauer der Kapelle wird ein frühmetallzeitliches Objekt gefunden — der älteste Beleg menschlicher Anwesenheit am Gut.
Bronzezeit
1200–800 v. Chr.
Aus der späteren Bronzezeit stammt ein Vollgriffschwert, das in einem unserer Weingärten geborgen werden konnte.
Kelten
vorchristlich
Spuren keltischer Siedlungen in Kirchberg nähren die Vermutung, dass der aus drei Quellen gespeiste Brunnen am Gut ein altes Quellheiligtum war.
Frühmittelalter
bis ~1100
Die Bevölkerung am Wagram ist zunächst überwiegend slawischer Abstammung. Mit der Ausdehnung kirchlicher Besitztümer setzt eine bayrische „Kolonisierung" ein.
Im Kirchenbesitz
um 1135
Sigehardus von Stochestale überträgt sein Anwesen dem Domkapitel Passau. Das Gut wird Pfarrhof von Kirchberg am Wagram und Sitz der Domkapitel-Passauischen Grundherrschaft — es kommt zum weiteren Ausbau.
Im Kirchenbesitz
1310/20
Die gotische Kapelle wird erbaut; mit dem Altar über dem Brunnen wird das alte Quellheiligtum christianisiert. Die Bedeutung wächst, als adelige Domherren aus Passau hier residieren.
Im Kirchenbesitz
14. Jahrhundert
Die hiesigen Pfarrherren haben zugleich das Amt des Oberkellermeisters des Bistums Passau inne.
Renaissance
1538–1552
Domherr Christoph von Trenbach lässt das heutige Hauptgebäude (Wohntrakt) im Renaissance-Stil erbauen. Das Trenbach-Wappen mit Jahreszahl und Schriftband ist bis heute über der Eingangstür erhalten. In dieser Zeit entsteht auch das Alchemisten-Labor.
Renaissance
1590
Das Neulengbacher Beben (Stärke 8 bis 9 der Mercalli-Sieberg-Skala) zerstört das Alchemisten-Labor zum Teil.
Besitzwechsel
bis 1803
Bis 1803 gehört das Anwesen dem Domkapitel Passau, gelangt danach an die Hofkammer und schließlich für kurze Zeit in den Besitz der Nationalbank.
Familie Salomon
1869
Der Salzhändler und Schiffseigner Franz Salomon und seine Frau Elisabeth ersteigern das Gut — seither ist es im Besitz der Familie.
Familie Salomon
um 1960
Vor gut sechs Jahrzehnten setzen die Großväter Josef Jamek und Fritz Salomon neben Grünem Veltliner auch Gelben Traminer, Blauburgunder, Riesling und Chardonnay in den Wagramer Löss.
Familie Salomon
ab 1980
Was Fritz Salomon mit zehn Jahren als gesenkte Ziegel in der Sakristei entdeckte, wird ab 1980 geborgen: über tausend Objekte — das umfangreichste Inventar seiner Art (Quelle: Dr. Sigrid von Osten).
Familie Salomon
2002
Offizielle Umstellung auf biologische Bewirtschaftung des gesamten Betriebs.
Familie Salomon
2008
Mit der Umstellung auf biodynamische Produktion nach Demeter erhält das weinbauliche Konzept eine neue qualitative Dimension.
Ein Geheimnis im Boden
Mit zehn Jahren entdeckte Fritz Salomon erste Spuren des „Alchemie-Schatzes". Ab 1980 wurden über tausend Objekte geborgen — das umfangreichste Inventar seiner Art: ein Alchemisten-Labor in „High-Tech-Ausführung" der Renaissance, vor allem zur Untersuchung von Metall-Legierungen und Erzproben.
Tipp: Bei Voranmeldung öffnet das Alchemisten-Museum im ehemaligen Gemeindehaus von Kirchberg — Führungen mit Frau Dr. von Osten. Anmeldung: info@gutoberstockstall.at
Wein, Küche & Gastlichkeit
Entdecken Sie das biodynamische Weingut, das saisonale Restaurant und unsere Gästezimmer auf Gut Oberstockstall.